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Risse des Scapho-lunären Bandes (S-L-Band-Riss) Das Handgelenk ist ein recht komplex aufgebautes Gelenk an dem die beiden Unterarmknochen, Speiche und Elle, beteiligt sind.
Für die Gesamtfunktion des Handgelenkes sind die Handwurzelknochen von großer Bedeutung. Die einzelnen Handwurzelknochen werden in ihrer Position durch dazwischen liegende Bänder fixiert.
Ein ganz besonders wichtige Bandverbindung ist das Band zwischen Kahnbein und Mondbein, dass nach den anatomischen Begriffen für Kahnbein (Scaphoid) und für Mondbein (Lunatum auch scapholunäres Band oder SL-Band) genannt wird. Bei Schädigung dieses Bandsystems zwischen Kahnbein und Mondbein kommt es zunächst zu einem Auseinanderweichen zwischen Kahnbein und Mondbein. Der normale Abstand zwischen Kahnbein und Mondbein beträgt 2 mm. Im ausgeprägten Fall ist die Verbreiterung des Abstandes zwischen Kahnbein und Mondbein im normalen Röntgenbild zu erkennen. Man spricht in diesem Fall von einer scapholunären Dissoziation.
Vergleicht man die beiden obigen Röntgenbilder (links: Normalbefund), so ist der Abstand zwischen Kahnbein (K) und Mondbein (M) im rechten Röntgenbild deutlich verbreitert. Dies ist ein indirekter Hinweis auf eine schwere Schädigung des S-L-Bandes (scapholunären Dissoziation) Eine exakte Diagnose der Bandschädigung ist jedoch nur mittels MRT (Kernspintomografie) oder Arthroskopie möglich.
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in Kürze: Eine besonders wichtige Bandverbindung besteht zwischen Kahnbein und Mondbein: Das S-L-Band Risse des Scapho - Lunären Bandes sind die mit Abstand häufigsten Risse im Handgelenk
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| Dr. K. Steffens Chefarzt der Abt. für Handchirurgie Kath. Kliniken Heidbergweg 22 45257 Essen Tel. 0201 455 1421 |
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